Im Rhythmus der Jahreszeiten

Die Dekorateurinnen bei NORTEX sorgen für ein stilvolles Ambiente

Neumünster. Seit 18 Jahren dekorieren sie den Verkaufsraum bei Nortex: Marion Lischka-Link und Dörte Baumgart sorgen durch die Jaherszeiten hindurch dafür, dass Kunden und Mitarbeiter ein angenehmes, stilvolles Ambiente erleben.

„Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter – nach dieser Struktur dekorieren wir“, erläutern die beiden Dekorateurinnen, die hinter den Kulissen an ebenjenen arbeiten – Tag für Tag. Jetzt im Frühling ist die Kirschblüte das tragende Motiv. Zumindest in der Damenmode geht es, auch mit Hyazinthen, daher blumig zu. Bei den Männern setzten die beiden Frauen eher auf eine maskuline Dekoration – etwa Birkenstämme, die für ein naturverbundenes Gefühl sorgen.

„Es geht darum, Emotionen rüberzubringen“, betont Marion Lischka-Link, und setzt hinzu: „Darüber funktioniert der Verkauf.“

„Heute gibt es wesentlich mehr Ereignisse und Veranstaltungen als früher“, sagen die beiden. Paradebeispiel dafür sei besonders Weihnachten: „Das ist natürlich ein großes Thema bei uns – da spielen viele und besondere Emotionen eine wichtige Rolle“, so Lischka-Link. Die Inspiration kommt von überall her: aus der Natur, über Freunde, aus Zeitschriften, Ideen von den Kollegen.

 

Vieles wird per Hand gestaltet

Aber nach dem Frühjahr kommt erst einmal der Sommer – und da werden die Segel gesetzt: Dann wollen Baumgart und Lischka-Link eine große Reling in Szene setzen, an der Schaufensterpuppen maritime Bekleidung zur Geltung bringen werden. Segel gehören ebenfalls dazu, auf der Nortex als Typbezeichnung gedruckt ist, auch Schiffsplanken, Taue und Möwen – wie das Land, so auch die Dekoration bei Nortex.

Foto: Nortex

„Hier wird noch richtig gearbeitet!“, sagen Lischka-Link und Baumgart mit einem Augenzwinkern – denn bei der kreativen Gestaltung wird längst nicht nur mehr auf digitale Arbeitsmittel und Produktion am Computer gesetzt, sondern noch fleißig per Hand zugeschnitten, getackert, genäht und geklebt. Natürlich wird auch öfters improvisiert.

Denn es gibt immer etwas zu tun: „Der Tag könnte 14 Stunden haben, und wir hätten trotzdem noch genügend zu tun“, schmunzeln beide. Beim Gestalten steht ihnen ein inzwischen riesiger Fundus an Accessoires zur Verfügung. Dabei berücksichtigen sie, dass die Szenen und Kulissen aus unterschiedlichen Perspektiven und Entfernungen wahrgenommen werden. Aus zu weiter Distanz etwa lassen sich in hoch gelegenen Schaufenstern kaum mehr Details wahrnehmen – deshalb muss hier groß gedacht und ausgestaltet werden.