Alle Beiträge von Thorge Rühmann

Reste-Tage bei Nortex

Passende Kleidung am 7. und 8. Februar bei NORTEX bis zu 70 Prozent reduziert

Neumünster. Was denn nun? Macht der Winter endgültig Pause – oder kommt er noch einmal mit Schnee und Eis zurück? Das bleibt erst einmal ungewiss. Aber eins ist sicher: Wer hochwertige Kleidung für die Übergangszeit kaufen will, kann ab sofort im Winterschlussverkauf bei NORTEX kräftig sparen!

Denn das Modehaus bietet im WSV passende Kleidung für die kalte Jahreszeit zu Schnäppchen-Preisen an: Die Reste-Tage starten am 7. Februar, an dem Tag ist von 8 bis 20 Uhr, am 8. Februar ist von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet. Viele Bekleidungsstücke namhafter Markenhersteller sind dann bis zu 70 Prozent reduziert! NORTEX räumt das Lager auf, der Platz wird für die bevorstehende Frühlingskollektion gebraucht.

Andy Grabowski, Verkaufsleiter bei NORTEX: „Wir bieten Jacken beispielsweise der Marke Pierre Cardin sowie zahlreiche hochwertige Anzüge von Digel und Roy Robson stark herabgesetzt an.“

Auch in der Damenoberbekleidung sind tausende Einzelteile aus der Winterware bis zu 70 Prozent reduziert; zum Beispiel hochwertig verarbeitete Jacken von Fuchs Schmitt und Gil Bret, ebenso elegante Blazer von Bauer und Gerry Weber. Also, Chance nutzen, bei NORTEX einkaufen und danach entspannt und warm eingepackt die kalte Jahreszeit genießen!

Übrigens – wer morgens erst einmal Kräfte sammeln möchte fürs Shoppen, ist bei Nortex genau richtig: Das Café-Bistro bietet am Freitag ab 8 Uhr ein Frühaufsteher-Frühstück an. Ein Becher Kaffee ist dann für 1 Euro, ein halbes belegtes Brötchen ebenso für 1 Euro zu haben.

Das Modehaus Nortex finden Sie im Grünen Weg 9-11 in 24539 Neumünster. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 Uhr, Freitag von 9 bis 20 Uhr und am Samstag von 8.30 bis 19 Uhr. Mehr Infos unter Tel. 04321 – 87000 und im Internet auf www.nortex.de.

Ein Leben für die Feuerwehr

Neumünster. Es ist einzigartig in Schleswig-Holstein: Seit 80 Jahren ist Hans-Heinrich Schacht Mitglied in der Feuerwehr Henstedt-Ulzburg – landesweit war keiner länger als Brandschützer im Dienst. Innenminister Grote ehrte den 96-Jährigen vor Kurzem bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Henstedt-Ulzburg.

Den 1. September 1939 verbinden heute viele mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Für Hans-Heinrich Schacht war es jedoch der Anfang von einer Leidenschaft, die ihn sein ganzes Leben begleitet hat. Um andere zu schützen und zu retten, wurde er damals Mitglied der Feuerwehr in Ulzburg und ist es bis heute. Schacht ist das einzige Mitglied in einer schleswig-holsteinischen Feuerwehr, das auf eine so lange Mitgliedschaft zurückblicken kann.

Frühes Engagement

Mit gerade einmal 16 Jahren wurde  er Mitglied der Ulzburger Feuerwehr und ist ihr seitdem treu geblieben. Der heute 96-Jährige war von 1959 bis 1974 Ortswehrführer in Ulzburg und von 1974 bis 1986 Gemeindewehrführer. Danach wurde er Mitglied der Ehrenabteilung. Zum Zeitpunkt seines Eintritts waren Henstedt, Ulzburg und Götzburg noch einzelne Gemeinden. Erst 30 Jahre später schlossen sie sich zusammen.

„Vorbild für uns alle“

Bürgermeister Stefan Bauer (v.l.), Hans-Heinrich Schacht und seine Ehefrau Greta sowie Innenminister Hans-Joachim Grote. Foto: Innenministerium

Vom Besuch Grotes wusste Schacht nichts und war dementsprechend überrascht, plötzlich den Minister vor sich zu sehen. Dieser drückte seinen Respekt für Schachts Leistungen aus und bedankte sich für dessen jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinschaft.

„Seine Motivation war das Retten, Löschen, Bergen und Schützen. Diesen Zielen und Aufgaben ist er stets treu geblieben. Es gehörte und gehört für ihn zu seinem Leben wie selbstverständlich dazu. Ich kann gar nicht sagen, wie groß mein Respekt vor diesem Einsatz für die Gemeinschaft ist. Schacht ist ein Vorbild für uns alle und ich kann mich nur für seinen jahrzehntelangen Einsatz bedanken,“ sagte der Minister.

Die Zukunftsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sei eine der zentralen Aufgaben seiner Arbeit, erklärte Grote: „Wir sind als Innenministerium in Gesprächen mit allen Beteiligten, um ein Zukunftskonzept für die Freiwilligen Feuerwehren im Land zu entwickeln.“ Das Land habe in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht, zum Beispiel bei der Ausstattung der Feuerwehren mit der notwendigen und teilweise lebensrettenden Ausrüstung. Es ginge aber auch um gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung. Hans-Heinrich Schacht sei für ihn ein Beispiel großen Ansporns, so Grote.

Wie e-mobil ist der Norden?

Kiel. Einfach den Akku aufladen an der Stromzapfsäule: das ist  längst nicht überall im echten Norden möglich. Fehlende Infrastruktur, um E-Autos mit Energie zu versorgen, begrenzt die Reichweite. Wie steht es insgesamt um die Elektromobilität auf den Straßen hierzulande? Neun Fragen an Gerhard Hillebrand, Vorsitzender des ADAC Schleswig-Holstein.

Herr Hillebrand, was sind die Vorteile, was die Nachteile von E-Autos im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieben?

Gerhard Hillebrand: Ein Vorteil ist sicherlich, dass vergleichsweise einfach konstruierte Motoren hohe Leistung generieren. Darüber hinaus fahren sie emissionsfrei und können – zumindest in der Theorie – zuhause betankt werden. Hauptnachteile sind zurzeit sicher die relativ hohen Anschaffungspreise, die kleine Modellpalette, die geringe Reichweite und eine nicht zwingend bessere Ökobilanz als bei einem Benziner.

Aus dem ADAC-Alltag: Wie zuverlässig und sicher sind E-Autos heute?

Es fahren noch zu wenige Elektromobile auf unseren Straßen, um hier mit den Zahlen unserer Straßenwacht verlässliche Aussagen treffen zu können.

Warum rufen Fahrer von E-Autos am häufigsten den Notdienst?

Da ist es wie bei Benzinern und Dieselfahrzeugen auch: Die Nummer eins ist schon seit vielen Jahren die Batterie. Wir haben inzwischen alle Straßenwachtfahrer zu so genannten Elektrisch unterwiesenen Personen ausbilden lassen. Die können also auch Stromer.

Wie verhält sich ein E-Auto, wenn es zum Unfall kommt?

Zunächst einmal wird es stehen bleiben, wie jedes andere Auto auch. Ob es nach einem Unfall noch verkehrssicher zu fahren ist, hängt natürlich von Art und Heftigkeit des Unfalls ab.

Macht das e-mobile Fahren im Winter oder Sommer einen Unterschied?

Definitiv. Niedrige Temperaturen schwächen die Batterien und schränken so die Reichweite von E-Mobilen ein. Zudem müssen im Winter Zusatzaggregate wie Lichtanlage, Heizung oder Klima benutzt werden, was den Stromverbrauch zusätzlich erhöht.

Was sagen Sie zur geringen  Reichweite von E-Autos?

Ja, das ist ein Problem. In einer Stadt mit inzwischen gut ausgebauter Ladeinfrastruktur kann ein E-Mobil eine echte Ergänzung oder sogar Alternative sein. Auf dem Land funktioniert das vielerorts noch nicht. Hier gilt es, mit Hochdruck die Lademöglichkeiten zu optimieren.

E-Autos können auf dem NORTEX-Parkplatz am Grünen Weg 9-11 aufgeladen werden. Foto: Nortex

Ein Blick in die Zukunft: Der Echte Norden in zehn Jahren – welcher Antrieb herrscht dann auf den Straßen vor?

Ich kann es Ihnen nicht sagen. Der ADAC rät aber davon ab, alle Eier ins selbe Nest zu legen und ausschließlich auf E-Mobilität als Antrieb der Zukunft zu setzen. Zu viele Fragen sind noch ungelöst. Andere Technologien sollten ebenfalls gefördert und in ihre Erforschung investiert werden, etwa der Antrieb mit Wasserstoff. Auch werden uns Verbrennungsmotoren noch viele Jahrzehnte begleiten; hier gilt es, international nicht den Anschluss zu verlieren.

Sind Sie selbst schon einmal ein E-Auto gefahren?

Ja, ich habe natürlich bereits verschiedene E-Autos Probe gefahren. Als erstes fehlt natürlich das Motorengeräusch. Vom Handling her aber fährt sich der Stromer ganz ähnlich wie ein Verbrenner.

Wird der ADAC auf E-MobiIität umsatteln – und falls ja, wann ist das geplant?

Es ist Kernleistung des ADAC, seinen Mitgliedern bei jeder Witterung im Fall einer Panne möglichst schnell helfen zu können. Das geht zurzeit noch nur mit Fahrzeugen, die mit leistungsfähigen Verbrennungsmotoren unterwegs sind. In unserem Technikzentrum in Landsberg testen wir aber laufend, inwieweit sich die E-Mobilität in unser Flottenkonzept integrieren lässt.

Auch Nortex trägt zur E-Mobilität im echten Norden bei – mit einer Ladestation für E-Autos auf dem Parkplatz vor dem Modehaus. Mehr Infos dazu finden Sie im Internet auf www.nortex.de sowie per Telefon unter 04321-87000.